1.2. Anwendungsbereich Grundsätzlich unterliegen dem begünstigten Warenverkehr mit der Gemeinschaft Waren, die ihren Ursprung in den AKP-Staaten haben. Die AKP-Staaten sind aufgrund ihres Abkommens mit der EG nicht verpflichtet, Zollpräferenzen zu gewähren, weil es sich um einseitige Gewährung von Präferenzen handelt. Einige Staaten gewähren jedoch freiwillig bestimmte Präferenzen und notifizieren dies der Kommission. Die EG-Exporteure müssen dann sinngemäß für solche Ausfuhren die Voraussetzungen des Cotonou-Abkommens erfüllen. Räumlich findet das Abkommen auf folgende AKP-Staaten Anwendung: Äquatorialguinea Madagaskar Äthiopien Malawi Angola Mali Antigua und Barbuda Mauretanien Bahamas Mauritius Barbados Mosambik Belize Namibia Benin Niger Botsuana Nigeria Burkina Faso Papua-Neuguinea Burundi Ruanda Dominica Salomonen Dominikanische Republik Sambia Dschibuti Samoa Elfenbeinküste Saó Tomé u.Principe Eritrea Senegal Fidschi Seychellen Gabun Simbabwe Gambia Sierra Leone Ghana Somalia Grenada St.Kitts und Nevis Guinea St.Lucia Guinea-Bissau St.Vincent und die Grenadinen Guyana Sudan Haiti Surinam Jamaika Swasiland Kamerun Tansania Kap Verde Togo Kenia Tonga Kiribati Trinidad und Tobago Komoren Tschad Kongo, Rep. Tuvalu Kongo, Demokratische Rep. Uganda Lesotho Vanuatu Liberia Zentralafrikanische Republik
