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Arbeitsrichtlinie ESA-Staaten (UP-3603)

BMF-Richtlinien · Fassung vom 16.09.2013 · Quelle: Findok

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0. Definitionen Diese Besonderen Bestimmungen für den "Präferenzursprung" betreffen den Warenverkehr mit den ESA-Staaten, die bereits ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) abgeschlossen haben. Da das Abkommen am 13. Juli 2009 erst paraphiert wurde, wurde vom Rat die vorläufige Anwendung des WPA's zwischen den ESA-Staaten einerseits und der EU und ihren Mitgliedstaaten andererseits beschlossen. Aus Vereinfachungsgründen und zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen gelten hiefür grundsätzlich die Gemeinsamen Bestimmungen = UP-3000, sofern in dieser Arbeitsrichtlinie nichts anderes vorgesehen ist. Zur besseren Übersicht sind die Besonderen Bestimmungen nicht fortlaufend nummeriert, sondern erhalten die gleiche Nummerierung wie die entsprechenden Gemeinsamen Bestimmungen unter UP-3000. In Ergänzung der UP-3000 Abschnitt 0. bedeuten für die Zwecke dieser Besonderen Bestimmungen sowie für die Anwendung der UP-3000 die Begriffe: (1) "Zollpräferenzmaßnahmen" das unter Abschnitt 11.1. genannte "WPA-ESA"; (2) "Präferenzzone" das Gebiet der ESA-Staaten und der Gemeinschaft; (3) "Präferenzzoll" bzw. "Präferenzzollsatz" den Zollfrei-Satz bzw. den ermäßigten Zollsatz; (4) "Ursprungsregeln" die im Anhang II des Protokolls 1 des WPA's, ABl. Nr. L 111 vom 24.04.2012 (siehe Seite 1046) festgelegten Voraussetzungen für den Erwerb des Warenursprungs; (5) "ESA-Staaten" die Staaten des östlichen und südlichen Afrika; eine Auflistung dieser Länder findet sich unter Abschnitt 1.2.; (6) "ÜLG" die Staaten des Anhangs IX des Protokolls 1 des WPA's, ABl. Nr. L 111 vom 24.04.2012 (siehe Seite 1136); (7) "andere AKP-Staaten" die Staaten des Anhangs XI des Protokolls 1 des WPA's, ABl. Nr. L 111 vom 24.04.2012 (siehe Seite 1139); (8) "benachbarte Entwicklungsländer" die Staaten des Anhangs VIII des Protokolls 1 des WPA's, ABl. Nr. L 111 vom 24.04.2012 (siehe Seite 1135).