1. Ein Mitglied, das
a) die Verpflichtungen aus diesem Übereinkommen für die Teile II, III und IV übernommen hat und
b) einen Hundertsatz der erwerbstätigen Bevölkerung schützt, der mindestens um zehn Einheiten höher ist als der in Buchstabe b), Buchstabe b) und Buchstabe b) geforderte, oder das die Bestimmungen von Buchstabe c), Buchstabe c) und Buchstabe c) erfüllt, und
c) in bezug auf mindestens zwei der in den Teilen II, III und IV vorgesehenen gedeckten Fälle Leistungen in einem Betrag gewährleistet, der einem Hundertsatz entspricht, der um mindestens fünf Einheiten höher ist als die in der Tabelle zu Teil V bezeichneten Hundertsätze,
kann die Bestimmungen des nachstehenden Absatzes für sich in Anspruch nehmen.
2. Ein solches Mitglied kann
a) für die Zwecke von Buchstabe b) und Buchstabe b) die dort bezeichnete Zeitspanne von drei Jahren durch eine solche von fünf Jahren ersetzen;
b) die Empfänger von Leistungen an Hinterbliebene in einer Art und Weise bestimmen, die von der in geforderten abweicht, jedoch gewährleistet, daß die Gesamtzahl der Leistungsempfänger nicht unter der Zahl der Leistungsempfänger liegt, die sich bei der Anwendung von ergeben würde.
3. Jedes Mitglied, das die Bestimmungen von Absatz 2 dieses Artikels für sich in Anspruch genommen hat, hat in seinen nach der Verfassung der Internationalen Arbeitsorganisation vorzulegenden Berichten über die Durchführung dieses Übereinkommens über den Stand seiner Gesetzgebung und Praxis hinsichtlich der in diesem Absatz behandelten Fragen Auskunft zu geben und mitzuteilen, inwieweit Fortschritte im Hinblick auf eine vollständige Durchführung der Bestimmungen dieses Übereinkommens erzielt worden sind.
