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Landesrecht Tirol konsolidiert · · Quelle: RIS

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Beachte: Der Kurztitel ist in der Konsolidierung um das Wort "Landesgrenze" erweitert worden.

Weitere Informationen und Metadaten

Stammfassung: LGBl.Nr. 53/1972

Änderung
Präambel/Promulgationsklausel

Beachte: Dieses Landesverfassungsgesetz wurde mit Wirkung vom 1. Juli 2017 zu einem einfachen Landesgesetz (Art. II Abs. 1 Z 1 des Landesverfassungsgesetzes vom 17. Mai 2017, mit dem die Landesordnung geändert und eine Bereinigung des Landesverfassungsrechts durchgeführt wird, LGBl. Nr. 53/2017).

Der Landtag hat beschlossen:

Anmerkung

Die Kundmachung LGBl. Nr. 66/1972 lautet:

„Der Vertrag zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Verlauf der gemeinsamen Staatsgrenze vom 20. juli 1970 wurde im 106. Stück des Bundesgesetzblattes aus dem Jahre 1972 unter Nr. 331 verlautbart.“ (BGBl. Nr. 331/1972)

Übereinstimmendes Bundesgesetz kundgemacht unter BGBl. Nr. 332/1972

Im Sinne dieses Landesverfassungsgesetzes sind

1. Staatsgrenze: die Staatsgrenze zwischen der Republik Österreich (Land Tirol) und der Schweizerischen Eidgenossenschaft;

2. Anlagen: die Anlagen zum Vertrag zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Verlauf der gemeinsamen Staatsgrenze vom 20. Juli 1970;

3. Grenzkarte: die Grenzkarte Österreich-Schweiz im Maßstab 1:25.000 (Anlagen 3, 9, 12 und 18 zu dem genannten Vertrag).

Der Verlauf der Staatsgrenze ist im Abschnitt Altfinstermünz-Martinsbruck durch die Anlagen

1 (Grenzbeschreibung),

2 (Koordinatenverzeichnis der Grenzpunkte),

3 (Blatt Nr. 1179 der Grenzkarte) und

4 (14 Luftbilder – Nr. 7097 bis 7110 – vom 21. September 1966, denen die Mittellinie des Inn zu entnehmen ist)

ohne Rücksicht auf spätere Veränderungen der Mittellinie des Inn bestimmt.

Der Verlauf der Staatsgrenze ist im Abschnitt Schalklhof-Altfinstermünz durch die Anlagen

1 (Grenzbeschreibung),

2 (Koordinatenverzeichnis der Grenzpunkte),

3 (Blatt Nr. 1179 der Grenzkarte) und

5 (Detailplan im Maßstab 1:10.000)

bestimmt.

Der Verlauf der Staatsgrenze ist in den Abschnitten Schalklbach-Spisser Mühle und in dem Teil des Abschnittes Malfrag zwischen dessen Ende und dem Grenzpunkt Nr. 8 durch folgende Anlagen bestimmt:

1 (Grenzbeschreibung),

2 (Koordinatenverzeichnis der Grenzpunkte),

3 (Blätter Nr. 1179 und 1159 der Grenzkarte) und

6 (12 Luftbilder – Nr. 7083 bis 7094 – vom 21. September 1966, 20 Luftbilder – Nr. 6062 bis 6069 und 6074 bis 6085 – vom 19. Juli 1967 und 2 Luftbilder – Nr. 6217 bis 6218 – vom 8. August 1967, denen die Mittellinie zwischen dem linksufrigen und dem rechtsufrigen Hangfuß des Schalklbaches, des Zanderbaches und des Malfragbaches zu entnehmen ist).

Der Verlauf der Staatsgrenze ist im Abschnitt Malfrag zwischen den Grenzpunkten 8 und 6 durch die Anlagen

1 (Grenzbeschreibung),

2 (Koordinatenverzeichnis der Grenzpunkte) und

3 (Blatt Nr. 1159 der Grenzkarte)

bestimmt.

Dieses Landesverfassungsgesetz tritt – vorbehaltlich des zu seiner Wirksamkeit erforderlichen übereinstimmenden Bundesgesetzes – in demselben Zeitpunkt in Kraft wie der Vertrag zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Verlauf der gemeinsamen Staatsgrenze vom 20. Juli 1970. Die Landesregierung hat die Nummer, unter der dieser Vertrag im Bundesgesetzblatt verlautbart wurde, im Landesgesetzblatt kundzumachen.

Änderungen & Kundmachungen

Neueste Kundmachungen zuerst. Die Daten des Inkrafttretens stehen gesondert dabei. Die amtliche Änderungsliste ist oben unter „Änderung“ vollständig lesbar.

BGBl. I Nr. 2/2008kundgemacht am 04.01.2008

Fassungen ab: 01.01.2008

Erfasste Bestimmungen: § 6

RIS-Fundstelle: BGBl. I Nr. 2/2008

Änderung des Bundes-Verfassungsgesetzes und Erlassung eines Ersten Bundesverfassungsrechtsbereinigungsgesetzes

BGBl. I Nr. 2/2008