| | Beschreibung des Lebensraums |
| Zwergtaucher
(Tachybaptus ruficollis) | Stehende nahrungsreiche Gewässer mit flacheren Gewässerabschnitten und bereichsweise auch verwachsenen Stellen |
| Haubentaucher
(Podiceps cristatus) | Größere stehende, zumindest einen bis mehrere Meter tiefe, fischreiche Gewässer mit flacheren Gewässerabschnitten und bereichsweise verwachsenen Stellen |
| Kormoran
(Phalacrocorax carbo) | Größere stehende oder langsam fließende, fischreiche Gewässer |
| Pfeifenente
(Anas penelope) | Größere stehende, nahrungsreiche Gewässer |
| Schnatterente
(Anas strepera) | Größere Gewässer des Gebiets als störungsarme Rast- und Überwinterungsplätze |
| | Nährstoffreiche Gewässer mit Flachufern |
| | Größere stehende, eutrophe Gewässer mit flachen Gewässerteilen oder Flachufern |
| Knäkente
(Anas querquedula) | Stehende Gewässer mit flachen Gewässerteilen oder Flachufern |
| Löffelente
(Anas clypeata) | Stehende, eutrophe Gewässer mit flachen Gewässerteilen oder Flachufern |
| | Stehende, tiefere, aber nährstoffreiche und vor allem an submersen Makrophyten reiche Gewässer |
| Tafelente
(Aythya ferina) | Nicht zu tiefe stehende Gewässer, zB Baggerseen |
| Reiherente
(Aythya fuligula) | Nahrungsreiche größere Gewässer mit Mindesttiefen von 0,5 – 1 m und ufernahen Bereichen mit ausreichend dichter krautiger Vegetation zur Deckung des Nests für Brutplätze; nahrungsreichere, tiefe, aber wenig strukturierte Gewässer auch außerhalb der Brutzeit |
| Schellente
(Bucephala clangula) | Fließstreckenabschnitte an größeren Flüssen oder größere, tiefere und nährstoffarme Stillgewässer; als Brutplatz Baumhöhlen oder künstliche Nisthilfen in Gewässernähe |
| Gänsesäger
(Mergus merganser) | Fischreiche Gewässerabschnitte mit guten Sichttiefen, insbesondere an Fließstreckenabschnitten größerer Flüsse und wenige Metern tiefen Abschnitten an größeren stehenden Gewässern; größere Bruthöhlen in ufernahen, aber auch weiter entfernten Waldbeständen mit höhlenreichen Altbeständen als Brutlebensraum |
| Baumfalke
(Falco subbuteo) | Altholzbestände unterschiedlicher Größe in Gewässernähe |
| Wasserralle
(Rallus aquaticus) | Röhrichtflächen mit gefluteten Bereichen angrenzend an offenes Wasser |
| Waldwasserläufer
(Tringa chloropus) | Flachgeneigte Gewässerufer mit durchfeuchteten Sedimenten oder wenige Zentimeter tiefem Wasser als Nahrungs- und Rastplatz |
| Flussuferläufer
(Actitis hypoleucos) | Naturnahe Fließstrecken kleinerer Flüsse bis größerer Ströme mit regelmäßig umgelagerten Kiesbänken und Kiesinseln sowie stellenweise Feinsedimentbänken als Brutlebensraum |
| Lachmöwe
(Larus ridibundus) | Große Wasserflächen als Rast- und Nahrungsplatz |
| Turteltaube
(Streptopelia turtur) | Klimabegünstigte Tieflagen, insbesondere entlang der Donau mit halboffenen Kulturlandschaften und lichten Wäldern, gerne auch Auwälder |
| Feldschwirl
(Locustella naevia) | Übergangsbereiche von lichten Auwäldern zu Brachen; Hochstaudenfluren, Lichtungen, Wiesen, Schlagflächen und Altarme mit mehrstufig aufgebauter Vegetation |
| Schlagschwirl
(Locustella fluviatilis) | Verjüngungsflächen des Auwalds mit feuchten Hochstauden und Gebüschvegetation |
| Teichrohrsänger
(Acrocephalus scirpaceus) | Im Wasser stehende Schilfbestände; lokal auch mit Schilf durchsetzte Weidenpionierstadien |
| Beutelmeise
(Remiz pendulinus) | Feuchtgebiete der Tieflagen mit Baumbeständen in Form von Pappeln oder Weiden und angrenzende Rohrichtflächen mit Schilf oder Rohrkolben als Brutplatz |
| Rohrammer
(Emberiza schoeniclus) | Schilfröhricht, verbuschende Schilfflächen oder verschilfte Feuchtwiesen; Verlandungszonen entlang der größeren Gewässer |