Gesamte Rechtsvorschrift

Bundesrecht konsolidiert · · Quelle: RIS

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Begriffsbestimmungen

. Im Sinne dieser Verordnung bedeuten:

1. „Unterkunft“: alle Arten von Haltungseinrichtungen, in welchen Tiere untergebracht sind oder zur Schau gestellt werden (zB Käfige, Volieren, Boxen, Terrarien, Aquarien);

2. „Pflegestelle“: jede natürliche oder juristische Person, die Tiere wiederholt aufnimmt, weitergibt, selbst vermittelt oder für andere vermittelt, ohne eine gemäß § 29 oder § 31 TSchG bewilligte Einrichtung zu sein (§ 31a TSchG). Eine Pflegestelle kann auch als Außenstelle einer gemäß § 31 Abs. 1 TSchG genehmigten Haltung oder eines Tierheimes tätig sein;

3. „domestizierte Ziervögel“: Wellensittich (Melopsittacus undulatus), Nymphensittich (Nymphicus hollandicus), Kanarienvogel (Serinus canaria), Reisfink (Padda oryzivora), Zebrafink (Taeniopygia guttata forma domestica) und Japanisches Mövchen (Lonchura striata forma domestica);

4. „domestiziertes Geflügel“:

a) Haushuhn (Gallus gallus domesticus),

b) Haustruthuhn: domestizierte Form des Truthuhns (Meleagris gallopavo),

c) Warzenente: domestizierte Form der Moschusente (Carina moschata),

d) Hausente: domestizierte Form der Stockente (Anas platyrhynchos),

e) Hausgans: domestizierte Form der Graugans (Anser anser) und Höckergans (Anser cygnoides forma domestica),

f) Haustaube: domestizierte Form der Felsentaube (Columba livia domestica),

g) Hauslachtaube: domestizierte Form der Lachtaube (Streptopelia risoria),

h) Hausperlhuhn: domestizierte Form des Helmperlhuhns (Numida meleagris),

i) Japanwachtel (Coturnix japonica);

5. „Kleinnager“: die in Anlage 1 Punkt 3 der 2. Tierhaltungsverordnung, BGBl. II Nr. 486/2004, genannten Tierarten.