Gesamte Rechtsvorschrift

Landesrecht Tirol konsolidiert · · Quelle: RIS

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Benachteiligungsverbot

(1) Der Vertragsbedienstete darf

a) als Reaktion auf eine Beschwerde oder die Einleitung eines Verfahrens zur Durchsetzung der im genannten Rechte oder eine Aufforderung nach oder

b) wegen der Ausübung einer zulässigen Nebenbeschäftigung in Form eines weiteren Dienst- oder Arbeitsverhältnisses

nicht entlassen, gekündigt oder anders benachteiligt werden.

(2) Folgende Bestimmungen des Tiroler Gleichbehandlungs- und Antidiskriminierungsgesetzes sind sinngemäß anzuwenden:

a) hinsichtlich der Rechtsfolgen einer Verletzung des Benachteiligungsverbotes nach Abs. 1 die bis 16, 18, 19 und 21,

b) hinsichtlich der Fristen für die Geltendmachung von Ansprüchen und

c) hinsichtlich der Beweislast .