Gesamte Rechtsvorschrift

Landesrecht Oberösterreich konsolidiert · · Quelle: RIS

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Personalbeirat

(1) Dem gemäß , oder eingerichteten Personalbeirat einer Gemeinde (eines Gemeindeverbands), in der (dem) mindestens fünf Bedienstete tätig sind, obliegt

a) die Vorberatung

- der in Durchführung der Gesetze über das Dienstrecht und den Arbeitnehmerschutz erforderlichen Maßnahmen,

- der den Dienstbetrieb betreffenden Vorschriften bzw. der die Bediensteten betreffenden Maßnahmen von allgemeiner Bedeutung,

b) die Vermittlung zwischen dem Dienstgeber und der Personalvertretung in den Fällen des ; er hat darüber Beschluß zu fassen, ob er der Auffassung des Dienstgebers oder der Auffassung der Personalvertretung beitritt oder ob sonstige Vorschläge in dieser Angelegenheit an das zuständige Gemeindeorgan herangetragen werden,

c) die Beratung von allgemeinen Personalangelegenheiten nach Maßgabe der Notwendigkeit oder Zweckmäßigkeit,

d) die Erstattung von Vorschlägen in allgemeinen Personalangelegenheiten, sofern darüber noch kein Verfahren nach eingeleitet wurde, an das zuständige Gemeindeorgan.

(Anm: LGBl.Nr. 13/2006)

(2) Nimmt der Personalbeirat Aufgaben gemäß Abs. 1 wahr, sind gemäß für die Statutargemeinden zwei weitere Dienstnehmervertreter(innen) bzw. ist für die übrigen Gemeinden (Gemeindeverbände) gemäß oder ein(e) weitere(r) Dienstnehmervertreter(in) zu bestellen.

(Anm: LGBl.Nr. 6/1994, 13/2006)