Verspätete Feststellung der Schwangerschaft
. (1) Eine Überschreitung der im bis 6 angeführten Untersuchungstermine hat zur Weitergewährung des Kinderbetreuungsgeldes in voller Höhe außer Betracht zu bleiben, wenn sie aus einem von der Schwangeren nicht zu vertretenden Grund erfolgt.
(2) War die Schwangerschaft trotz ärztlicher Untersuchung erst nach der 20. Schwangerschaftswoche feststellbar, oder kann die Schwangere glaubhaft machen, dass für sie kein Anlass zu einer solchen Untersuchung bestand, auf Grund deren sie Kenntnis von ihrer Schwangerschaft erhalten hätte können, genügen für die Weitergewährung des Kinderbetreuungsgeldes in voller Höhe die nachstehend angeführten Untersuchungen:
1. Bei Feststellung der Schwangerschaft bis Ende der 28. Schwangerschaftswoche
a) die Untersuchungen der Schwangeren gemäß , 5 und 6, die im bis 4 genannten Blutuntersuchungen sowie die interne Untersuchung gemäß und
b) die Untersuchungen des Kindes gemäß bis 6,
2. bei Feststellung der Schwangerschaft nach der 28. bis Ende der 34. Schwangerschaftswoche
a) die Untersuchungen der Schwangeren gemäß und 6, die im bis 4 genannten Blutuntersuchungen sowie die interne Untersuchung gemäß und
b) die Untersuchungen des Kindes gemäß bis 6,
3. bei Feststellung der Schwangerschaft nach der 34. Schwangerschaftswoche
a) die Untersuchung der Schwangeren gemäß , die im bis 4 genannten Blutuntersuchungen sowie die interne Untersuchung gemäß und
b) die Untersuchungen des Kindes gemäß bis 6,
4. bei Feststellung der Schwangerschaft erst unmittelbar vor der Geburt die Untersuchungen des Kindes gemäß bis 6.
(3) Falls die Geburt vor dem im , 5 oder 6 angeführten Untersuchungstermin erfolgt, genügt für die Weitergewährung des Kinderbetreuungsgeldes in voller Höhe die Vornahme der bis zur Geburt vorgesehenen Untersuchungen sowie der Untersuchungen des Kindes gemäß bis 6.
