Gesamte Rechtsvorschrift

Bundesrecht konsolidiert · · Quelle: RIS

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2. Unterabschnitt – Verfahren erster Instanz Verfahrensvereinfachungen

. (1) Anzuwenden sind die Bestimmungen über

1. den Vergleichsversuch (); ihn hat der Vorsitzende durchzuführen;

2. den Entfall einer Klagebeantwortung () und die Beschränkung der vorbereitenden Tagsatzung nach § 440 Abs. 1

ZPO;

3. die Unzuständigkeitseinrede ();

4. die Versäumungsurteile und die Widersprüche gegen diese (, );

5. die Belehrung über den Vertretungszwang in Rechsmittelverfahren () mit der Maßgabe, daß sich die Parteien im Verfahren vor der zweiten Instanz außer eines Rechtsanwaltes auch einer anderen qualifizierten Person bedienen können und

6. die Besitzstörungsklagen (§§ 454 bis 459 ZPO).

(2) Bezirksgerichte, in deren Sprengel ein Landesgericht seinen Sitz hat, haben nur nach Belehrung der Partei über diesen Umstand und auf Grund eines dennoch von ihr gestellten Antrags Ladungen zum Vergleichsversuch vorzunehmen.

Beachte: Ist auf Verfahren anzuwenden, in denen die Klage oder der verfahrenseinleitende Antrag nach dem 31. Dezember 2002 bei Gericht eingelangt ist. (vgl. Art. XI Abs. 2, BGBl. I Nr. 76/2002)