Kopf
Berufungsentscheidung
Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufungen des L.P., (Bw.) vom 12. Februar 2007, 15. Februar 2007, 16. Februar 2007, 13. Februar 2007, 14. Februar 2007, 22. Februar 2007 und 23. Februar 2007 gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien 9/18/19 Klosterneuburg vom 2. Februar 2007 betreffend Abrechnungsbescheid (§ 216 BAO) entschieden:
Spruch
Der angefochtene Bescheid wird aufgehoben und die Anträge vom
21. August 2006 | zum Buchungstag | 15.04.1991, |
28. August 2006 | zum Buchungstag | 26.07.1994, |
29. August 2006 | zum Buchungstag | 16.10.1998, |
30. August 2006 | zum Buchungstag | 10.02.1992, |
4. September 2006 | zum Buchungstag | 26.01.2000, |
11. September 2006 | zum Buchungstag | 27.06.1995, |
18. September 2006 | zum Buchungstag | 23.10.1995, |
25. September 2006 | zum Buchungstag | 01.12.1995, |
2. Oktober 2006 | zum Buchungstag | 27.05.1998, |
16. November 2006 | zum Buchungstag | 26.01.2000, |
18. Dezember 2006 | zum Buchungstag | 02.05.2000, |
19. Dezember 2006 | zum Buchungstag | 02.06.2000, |
21. Dezember 2006 | zum Buchungstag | 03.07.2000, |
22. Dezember 2006 | zum Buchungstag | 01.08.2000, |
29. Dezember 2006 | zum Buchungstag | 04.09.2000, |
3. Jänner 2006 | zum Buchungstag | 02.10.2000, |
10. Jänner 2007 | zum Buchungstag | 18.12.2000 |
werden als unzulässig/verspätet zurückgewiesen.
(mit erledigte Zahlen RV/776-W/07, RV/777-W/07, RV/778-W/07, RV/779-W/07, RV/780-W/07, RV/781-W/07, RV 782-W/07, RV/783-W/07, RV/ 791-W/07, RV/804-W/07, RV/805-W/07, RV/806-W/07, RV/807-W/07, RV/ 808-W/07, RV/809-W/07, RV/810-W/07)
Text
Entscheidungsgründe
Die im Spruch angeführten Anträge wurden mit einem Sammelbescheid vom 2. Februar 2002 abgewiesen.
Über die Berufung wurde erwogen:
Gemäß § 216 BAO ist mit Bescheid (Abrechnungsbescheid) über die Richtigkeit der Verbuchung der Gebarung (§ 213) sowie darüber, ob und inwieweit eine Zahlungsverpflichtung durch Erfüllung eines bestimmten Tilgungstatbestandes erloschen ist, auf Antrag des Abgabepflichtigen (§ 77) abzusprechen. Ein solcher Antrag ist nur innerhalb von fünf Jahren nach Ablauf des Jahres, in dem die betreffende Verbuchung erfolgt ist oder erfolgen hätte müssen, zulässig.
Die Anträge waren daher wegen verspäteter Einbringung als unzulässig zurückzuweisen, da bezüglich aller in Frage gezogener Buchungstage die fünfjährige Antragsfrist zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit einer Buchung bereits abgelaufen war.
Wien, am 22. März 2007