Volltext

BFG 01.04.2021, RV/2200020/2019

Vornahme einer Geländeanpassung mit Bodenaushubmaterial

Bundesfinanzgericht (BFG) · Bescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis · ECLI:AT:BFG:2021:RV.2200020.2019 · Findok (BMF)

Normen
§ 201 BAO · § 3 Abs. 1 Z 1 ALSaG · § 10 Abs. 1 ALSaG · § 167 Abs. 2 BAO

Kopf

IM NAMEN DER REPUBLIK

 

Das Bundesfinanzgericht hat durch den RichterR. in der Beschwerdesache ***Bf1***, ***Bf1-Adr***, vertreten durch Eisenberger & Offenbeck Rechtsanwalts GmbH, Muchargasse 30, 8010 Graz, über die Beschwerde vom 31. Juli 2018 gegen den Bescheid des Zollamtes Graz vom 9. Juli 2018, Zl. 700000/02890/4/2018, betreffend Altlastenbeitrag und Nebenansprüche zu Recht erkannt:

Spruch

Die Beschwerde wird gemäß § 279 BAO als unbegründet abgewiesen.

Gegen dieses Erkenntnis ist eine Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art. 133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig.

 

Text

Entscheidungsgründe

Verfahrensgang

Am 20. Juni 2014 beantragte das Zollamt Graz bei der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung die Erlassung eines Feststellungsbescheides gemäß § 10 Altlastensanierungsgesetz (ALSAG) betreffend vorgenommener Erdbewegungen durch den Beschwerdeführer (Bf.) auf den Grundstücken Nr. ***1***, ***2***, ***3***, ***4***, ***5***, ***6*** und ***7***, je KG ***8***, sowie den Grundstücken Nr. ***9*** und ***10*** der KG ***11***. Inhalt des Antrages war das Begehr auf Feststellung, ob die verwendeten Erdmaterialien als Abfall einzustufen sind, ob diese dem Altlastenbeitrag unterliegen, welche Abfallkategorie gemäß § 6 Abs.1 ALSAG in Anwendung zu bringen ist und welche Deponieklasse gemäß § 6 Abs.4 ALSAG vorliegt.

Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung vom 26. September 2016, GZ. ***12***, wurde festgestellt, dass die auf den Grundstücken Nr. ***5*** und ***4***, je KG ***8***, sowie auf den Grundstücken Nr. ***13***, ***14*** und ***9***, je KG ***11***, im Ausmaß von 52.000 Tonnen eingebauten Aushubmaterialien als Abfälle der Schlüsselnummern 31411 31 der Altlastenbeitragspflicht unterliegen und der Deponieklasse Bodenaushubdeponie zuzuordnen sind.

Gegen diesen Bescheid hat der Bf. mit Eingabe vom 12. Oktober 2016 Beschwerde an das Landesverwaltungsgericht Steiermark erhoben. In der Beschwerdeergänzung vom 20. Oktober 2016 wurde eine Volumsberechnung der ***15*** vorgelegt und mitgeteilt, dass 12.227,732 m³ natürliche Erde für die Geländeveränderung verwendet worden sei, deren Umrechnungsfaktor 1,1 auf Tonnen betrage, sodass lediglich 13.450,505 Tonnen verwendet worden seien.

Mit Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Steiermark vom 9. Februar 2017, GZ. ***16***, wurde der Beschwerde Folge gegeben und festgestellt, dass es sich bei den durchgeführten Geländeveränderungen mit Erdmaterial um keine beitragspflichtige Tätigkeit im Sinne des § 3 ALSAG handelt.

Gegen dieses Erkenntnis wurde vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft außerordentliche Revision erhoben. Mit Erkenntnis des VwGH vom 29. Juni 2017, Ra 2017/16/0067-8, wurde der außerordentlichen Revision insoweit stattgegeben, als der Ausspruch, dass keine beitragspflichtige Tätigkeit vorliege, wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes aufgehoben wurde. Begründend wurde ausgeführt, dass für die Beantwortung der Frage, ob die Voraussetzungen nach § 3 Abs.1a Z.4 ALSAG vorlagen, Feststellungen notwendig seien, ob für die Verfüllung oder die Geländeanpassung im Zeitpunkt des Entstehens der Beitragsschuld alle erforderlichen Bewilligungen vorlagen.

Mit Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Steiermark vom 18. Oktober 2017, GZ. ***17***, wurde die Beschwerde als unbegründet abgewiesen. Der bekämpfte Bescheid wurde dahingehend abgeändert, dass die auf den Grundstücken Nr. ***5***, ***6*** und ***4***, je KG ***8***, sowie auf dem Grundstück Nr. ***9***, KG ***11***, eingebauten Aushubmaterialien als Abfälle der Schlüsselnummer 3141131 der Altlastensanierungspflicht unterliegen und der Deponieklasse Bodenaushubdeponie zuzuordnen sind und dass es sich bei den vom Beschwerdeführer durchgeführten Geländeveränderungen mit Erdmaterial im Zeitraum Oktober 2013 bis Jänner 2014 auf den Grundstücken Nr. ***9***, KG ***11***, und Nr. ***5***, ***6*** und ***4***, je KG ***8***, um eine beitragspflichtige Tätigkeit im Sinne des § 3 ALSAG handelt. Begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass für die Geländeverfüllung bzw. Geländeanpassung zum Zeitpunkt der Schüttung keine naturschutzrechtliche Bewilligung vorgelegen sei, weshalb die Geländeveränderungen auf den Grundstücken Nr. ***9***, KG ***11*** und Nr. ***5***, ***6*** und ***4***, je KG ***8***, eine beitragspflichtige Tätigkeit im Sinne des § 3 ALSAG darstellen. Der Befund und das Gutachten des Amtssachverständigen für Abfalltechnik DI ***18*** wurde zu den Feststellungen des Landesverwaltungsgerichtes erhoben. Im Gutachten führt der Sachverständige aus, dass die von der ***15*** durchgeführte Volumsberechnung schlüssig sei, da das von der Firma ***19*** angelieferte Material von 7.585 m³ Bodenaushub sowie die vom Bf. selbst abgetragene Menge von 2.500 m³ bei einem Auflockerungsfaktor von 1,3 ein Volumen von 13.110 m³ ergebe. Die Angaben hinsichtlich der angelieferten, umgelagerten und eingebauten Mengen seien daher schlüssig.

Gegen dieses Erkenntnis hat der Bf. außerordentliche Revision an den VwGH erhoben. Die Revision wurde mit Beschluss vom 6. Februar 2018, Ra 2017/16/0180-11 zurückgewiesen. Begründend führte der VwGH unter anderem aus, dass, soweit der Bf. die objektive Abfalleigenschaft unter Berufung auf § 3 Abs.1 Z. 8 Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) iVm § 2 Abs.4 ALSAG bestreitet, das Verwaltungsgericht habe nicht berücksichtigt, dass ein nicht unerheblicher Teil der auf den genannten Grundstücken verwendeten Aushubmaterialien im Zuge der Maßnahmen von eigenen Grundstücken abgetragen/ausgehoben worden seien, weicht dieses Vorbringen insofern von dem im Verwaltungsverfahren erstatteten ab, als der Revisionswerber dort lediglich die Verwendung von "Eigenmaterial" behauptet hatte. Schließlich behauptete er weder im Verwaltungsverfahren noch nunmehr im Rahmen der Darlegung der Zulässigkeit seiner Revision vor dem Verwaltungsgerichtshof, dass die eingebrachten Materialien "in ihrem natürlichen Zustand an dem Ort, an dem sie ausgehoben wurden, für Bauzwecke verwendet" wurden, sohin wie es § 3 Abs.1 Z.8 AWG voraussetzt, dass die Bodenmaterialien allesamt tatsächlich an dem Ort, namentlich auf den verfahrensgegenständlichen Grundstücken, ausgehoben worden waren, auf denen sie sodann auch eingebracht wurden.

Mit Sammelbescheid Spruchpunkt I. des Zollamtes Graz vom 9. Juli 2018, Zl. 700000/02890/4/2018, wurde für den Bf. gemäß § 201 Abs.1 und Abs.2 Z.3 BAO und § 3 Abs.1 Z.1, § 4 Z.3 und § 6 Abs.1 Z.1 lit.a sowie § 7 Abs.1 des ALSAG ein Altlastenbeitrag für das vierte Quartal 2013 in Höhe von € 97.428,00 sowie gemäß § 217 Abs.1 und 2 BAO ein Säumniszuschlag in der Höhe von € 1.948,56 und gemäß § 135 BAO ein Verspätungszuschlag in der Höhe von € 1.948,56 festgesetzt.

Mit Spruchpunkt II. des Bescheides des Zollamtes Graz vom 9. Juli 2018, Zl. 700000/02890/4/2018, wurde für den Bf. gemäß § 201 Abs.1 und Abs.2 Z.3 BAO und § 3 Abs.1 Z.1, § 4 Z.3 und § 6 Abs.1 Z.1 lit.a sowie § 7 Abs.1 des ALSAG ein Altlastenbeitrag für das erste Quartal 2014 in Höhe von € 32.466,80 sowie gemäß § 217 Abs.1 und 2 BAO ein Säumniszuschlag in der Höhe von € 649,34 und gemäß § 135 BAO ein Verspätungszuschlag in der Höhe von € 649,34 festgesetzt.

Begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass das Landesverwaltungsgericht Steiermark mit Erkenntnis vom 18. Oktober 2017, GZ. ***17***, gemäß § 10 ALSAG festgestellt habe, dass die auf den Grundstücken Nr. ***5***, ***6*** und ***4***, je KG ***8***, sowie auf dem Grundstück Nr. ***9***, KG ***11***, im vierten Quartal 2013 und im ersten Quartal 2014 eingebauten Aushubmaterialen als Abfälle der Altlastenbeitragspflicht unterliegen und dass es sich bei den durchgeführten Geländeveränderungen um eine beitragspflichtige Tätigkeit im Sinne des § 3 ALSAG handelt. Die angelieferte Aushubmenge habe dabei 7.585 m³ betragen, die vor Ort abgetragene und umgelagerte Menge belaufe sich auf 2.500 m³. Unter Heranziehung eines Umrechnungsfaktors m³ in Tonnen von 1 zu 1,4 errechne sich daraus eine Menge von 14.119 Tonnen,

Gegen diesen Bescheid hat der Bf. mit Eingabe vom 31. Juli 2018 Beschwerde erhoben. Begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass das ALSAG nur auf Abfälle anwendbar sei. Der Bf. habe 2.500 m³ Bodenaushub vor Ort zur Errichtung eines Reitplatzes umgelagert, diese Menge sei gemäß § 3 Abs.1 Z.8 AWG kein Abfall. Es bestehe dahingehend auch keine Bindungswirkung an den Feststellungsbescheid, da die Mengenfeststellung der belangten Behörde obliegt und kein Ausspruch erfolgte, dass das Umlagern des Eigenmaterials altlastenpflichtig sei. Der Bf. beantragte die Durchführung einer mündlichen Verhandlung.

Mit Beschwerdevorentscheidung des Zollamtes Graz vom 30. August 2018, Zl. 700000/07306/2018, wurde die Beschwerde als unbegründet abgewiesen. Begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass der Bf. bereits in seiner Revision gegen den Feststellungsbescheid auf die Verwendung von Aushubmaterial auf derselben oder einer benachbarten Einlagezahl für eine Baumaßnahme verwiesen habe. Der Verwaltungsgerichtshof führte dazu aus, der Bf. habe im Feststellungsverfahren nur die Verwendung von "Eigenmaterial" behauptet, nicht aber wie es § 3 Abs.1 Z.8 AWG erfordert, dass die eingebrachten Materialien in ihren natürlichen Zustand an dem Ort, an dem sie ausgehoben wurden, für Bauzwecke verwendet wurden. Die belangte Behörde führt weiters aus, dass das Material vom Grundstück Nr. ***4***, KG ***8***, stamme und auf den Grundstücken Nr. ***3***, ***1*** und ***2***, KG ***8***, eingebracht worden sei. Das Material sei daher nicht - wie vom VwGH gefordert - auf den verfahrensgegenständlichen Grundstücken ausgehoben worden, auf denen es sodann auch eingebracht wurde.

Mit Eingabe vom 12. September 2018 stellte der Bf. den Antrag auf Entscheidung über die Beschwerde durch das Bundesfinanzgericht (Vorlageantrag).

In der mündlichen Verhandlung vom 23. März 2021 wendete der Bf. ein, dass das vom Grundstück Nr. ***4***, KG ***8***, abgetragene Eigenmaterial nicht auf den vom Feststellungsbescheid umfassten Grundstücken, sondern auf den Grundstücken ***13*** und ***14***, je KG ***11***, verwendet worden sei, für welche rechtskräftige Baubescheide vorliegen. Die Grundstücke bilden eine zusammenhängende Wiese, eine Unterscheidung der einzelnen Parzellen sei nur am Plan möglich. Beim Fremdmaterial habe es sich um schottriges Material, beim Eigenmaterial um Lehmboden gehandelt. Der rechtsfreundliche Vertreter des Bf. vertrat daher die Ansicht, die vom Abgabenbescheid umfasste Materialmenge sei um 2.500 m³ zu reduzieren, wobei hinsichtlich des Eigenmaterials ohnehin keine Bindungswirkung an den Feststellungsbescheid gemäß § 10 ALSAG bestehe, da dieses ex lege kein Abfall sei. Die Vertreterin des Zollamtes Österreich führte aus, dass sich der Abgabenbescheid nur auf Ablagerungen auf den vom Feststellungsbescheid umfassten Grundstücken beziehe und dabei die niedrigst mögliche Tonnage an Abfall für die Abgabenberechnung herangezogen worden sei.

Das Bundesfinanzgericht hat erwogen:

Sachverhalt

Mit Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Steiermark vom 18. Oktober 2017, GZ. ***17***, wurde im Verfahren gemäß § 10 ALSAG festgestellt, dass die auf den Grundstücken Nr. ***5***, ***6*** und ***4***, je KG ***8***, sowie auf dem Grundstück Nr. ***9***, KG ***11***, eingebauten Aushubmaterialien als Abfälle der Schlüsselnummer 3141131 der Altlastensanierungspflicht unterliegen und der Deponieklasse Bodenaushubdeponie zuzuordnen sind und dass es sich bei den vom Beschwerdeführer durchgeführten Geländeveränderungen mit Erdmaterial im Zeitraum Oktober 2013 bis Jänner 2014 auf den Grundstücken Nr. ***9***, KG ***11***, und Nr. ***5***, ***6*** und ***4***, je KG ***8***, um eine beitragspflichtige Tätigkeit im Sinne des § 3 ALSAG handelt. Der Begründung des Erkenntnisses ist zu entnehmen, dass auf den Grundstücken Nr. ***3***, ***2***, ***1*** und ***7***, je KG ***8*** sowie Nr. ***10***, KG ***11***, ausschließlich ein Abtrag von Bodenmaterial erfolgte, eine Geländeanpassung bzw. Geländeverfüllung erfolgte nur auf den Grundstücken Nr. ***9***, KG ***11*** und Nr. ***5***, ***6*** und ***4***, je KG ***8***. Auf den Grundstücken Nr. ***13*** und ***14***, je KG ***11***, und Nr. .60, KG ***8***, wurden zwar im Bezug habenden Zeitraum ebenfalls Geländeveränderungen durchgeführt, diese sind aber nicht Gegenstand des Feststellungsverfahrens.

Über Auftrag des Bf. hat die Fa. ***19*** zwischen Anfang Oktober 2013 und Mitte Jänner 2014 an Bodenaushub mit einer Bodendichte von 1,8 Tonnen pro m³ für die Wegschüttung 885 m³ und für die Aufschüttung des Reitplatzes 6.700 m³ angeliefert und auf den vom Feststellungsbescheid umfassten Grundstücke verfüllt. Der Bf. hat in Summe zudem eine Menge von 2.500 m³ Bodenaushub vom Grundstück Nr. ***4***, KG ***8***, abgetragen. Unter Berücksichtigung der Auflockerung beträgt die Bodendichte dieses Materials 1,4 Tonnen pro m³. Davon wurden mit 466 Tonnen auf den Grundstücken Nr. ***9***, KG ***11***, und Nr. ***5***, ***6*** und ***4***, je KG ***8***, eine Geländeverfüllung/Geländeanpassung vorgenommen.

Es handelt sich somit um insgesamt 14.119 Tonnen Bodenaushubmaterial, wobei im vierten Quartal 2013 die Menge von 10.590 Tonnen und im ersten Quartal 2014 die Menge von 3.529 Tonnen abgelagert wurde.

Beweiswürdigung

Gemäß § 167 Abs.2 BAO hat die Abgabenbehörde unter sorgfältiger Berücksichtigung der Ergebnisse des Abgabenverfahrens nach freier Überzeugung zu beurteilen, ob eine Tatsache als erwiesen anzunehmen ist oder nicht. Nach ständiger Rechtsprechung genügt es, von mehreren Möglichkeiten jene als erwiesen anzunehmen, die gegenüber allen anderen Möglichkeiten eine überragende Wahrscheinlichkeit oder gar die Gewissheit für sich hat und alle anderen Möglichkeiten absolut oder mit Wahrscheinlichkeit ausschließt oder zumindest weniger wahrscheinlich erscheinen lässt (zB VwGH 23.9.2010, 2010/15/0078; 28.10.2010, 2006/15/0301; 26.5.2011, 2011/16/0011; 20.7.2011, 2009/17/0132).

Das Bundesfinanzgericht gründet den festgestellten Sachverhalt auf den Inhalt der vom Zollamt Graz vorgelegten Verwaltungsakten, insbesondere auf das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Steiermark vom 18. Oktober 2017, GZ. ***17***.

Gegenstand des Abgabenverfahrens sind nur die auf Grundstücken Nr. ***5***, ***6*** und ***4***, je KG ***8***, sowie auf dem Grundstück Nr. ***9***, KG ***11***, eingebauten Aushubmaterialien und nicht eine allfällige Verwendung von Material auf den Grundstücken ***13*** und ***14***, je KG ***11***. Die Menge ist somit ident mit den vom Feststellungsbescheid des Landesverwaltungsgerichtes Steiermark vom 18. Oktober 2017, GZ. ***17***, umfassten Abfällen.

Zu dieser Menge ist dem vorliegenden Akteninhalt zu entnehmen:

Mit Urkundenvorlage des Bf. vom 20. Oktober 2016 wurde im Feststellungsverfahren eine Volumsberechnung der ***15*** vorgelegt, nach welcher 12.227,732 m³ natürliche Erde zur Geländeveränderung verwendet worden sei. Bei einem Umrechnungsfaktor von 1,1 auf Tonnen ergebe sich eine Menge von 13.5450,505 Tonnen.

Der Niederschrift des Zollamtes Graz mit ***20*** von der Fa. ***19*** vom 3. Mai 2016, Zl. 700000/02965/7/2014, wiederum ist zu entnehmen, dass zwischen Anfang Oktober 2013 und Mitte Jänner 2014 885 m³ an Bodenaushub für die Wegschüttung und 6.700 m³ Bodenaushub für die Aufschüttung des Reitplatzes verwendet worden seien. Dies entspreche bei einem Umrechnungsfaktor von 1,8 auf Tonnen einer Menge von 13.653 Tonnen.

Vom Bf. wurde in der mündlichen Verhandlung vor dem Landesverwaltungsgericht Steiermark am 30. Jänner 2017 erklärt, in Summe eine Menge von bis zu 2.500 m³ Bodenaushub vom Grundstück Nr. ***4***, KG ***8***, abgetragen und vor Ort auf den Grundstücken Nr. ***3***, ***2*** und ***1***, je KG ***8***, ausschließlich zur Befestigung eines Wiesenweges verwendet zu haben.

Im Gutachten vom 30. Jänner 2017 führt der Amtssachverständige DI ***18*** vom 30. Jänner 2017 aus, dass die von der ***15*** durchgeführte Volumsberechnung schlüssig sei, da das von der Firma ***19*** angelieferte Material von 7.585 m³ Bodenaushub sowie die vom Bf. selbst abgetragene Menge von 2.500 m³ selbst bei einem Auflockerungsfaktor von 1,3 (Auflockerung des Materials aufgrund der Manipulation), welcher eher niedrig angesetzt wurde, da dieser in der Regel zwischen 1,3 und 1,5 liegt, bereits ein Volumen von 13.110 m³ ergebe. Das gelagerte Material werde beim Einbau durch das Eigengewicht bzw. das Befahren mit den Baufahrzeugen wieder verdichtet. Die Verdichtung sei jedenfalls geringer wie am Ort der Entnahme dieses Materials. Somit seien die Angaben hinsichtlich der angelieferten, umgelagerten und eingebauten Mengen schlüssig

In der außerordentlichen Revision des Bf. vom 4. Dezember 2017 (Seite 8) erklärte der Bf., dass die Menge von 2.500 m³ für die Maßnahmen auf den genannten Grundstücken (Nr. ***5***, ***6***, ***4***, je KG ***8*** und Nr. ***9***, KG ***11***) verwendet wurden und teilweise auf den genannten Grundstücken selbst und teilweise auf benachbarten Grundstücken abgetragen und wiederverwendet worden seien.

In der mündlichen Verhandlung vor dem Bundesfinanzgericht erklärte der Bf. das Eigenmaterial auf den Grundstücken Nr. ***3***, ***2*** und ***1***, je KG ***8***, nur zwischengelagert zu haben, bevor es auf den Grundstücken Nr. ***13*** und ***14***, je KG ***11***, verwendet worden sei.

Die Schüttdichten von Bodenaushubmaterial liegen nach den Angaben des Amtssachverständigen DI ***18*** in der Niederschrift vom 30. Jänner 2017 vor allem in Abhängigkeit des Porenvolumens der Körnung und des Feuchtigkeitsgehaltes in der Regel bei Werten von 1,4 bis 2,0 Tonnen/m³. Im Beurteilungsnachweis der ***21*** GmbH vom 11. Oktober 2013 betreffend das Bauvorhaben ***22*** werde eine durchschnittliche Bodendichte von 1,8 t/m³ angenommen. Unter Berücksichtigung der Auflockerung bei der Manipulation des Bodenaushubmaterials kann ohne besondere technische Verdichtung des Materials am Ort des Einbaus mit Dichten von 1,3 bis 1,5 Tonnen je m³ gerechnet werden.

Unbestritten ist, dass, von der Firma ***19*** 7.585 m³ Aushubmaterial vom Bauvorhaben ***22*** angeliefert und vom Bf. für die Herstellung eines Weges und eines Reitplatzes verwendet wurde. Das Material hat laut dem Beurteilungsnachweis der ***21*** GmbH vom 11. Oktober 2013 und den Angaben von ***20*** in der Niederschrift des Zollamtes Graz vom 3. Mai 2016 ein Gewicht von 1,8 Tonnen pro m³ Aushubmaterial. ***20*** gibt dabei detailliert an, dass von der Firma ***19*** 66.881 Tonnen bewegt wurden, davon 53.228 Tonnen zu anderen Abnehmern und Deponien sowie 13.653 Tonnen zu den Grundstücken des Bf. Das Bundesfinanzgericht gelangt daher zur Überzeugung, dass jedenfalls 13.653 Tonnen Fremdmaterial auf den vom Feststellungsbescheid umfassten Grundstücken abgelagert wurden. Zum annähernd selben Ergebnis gelangt auch der Amtssachverständige DI ***18*** in seinem Befund und seinem Gutachten vom 30. Jänner 2017. Demnach sind die 7.585 Tonnen Aushubmaterial mit einem Auflockerungsfaktor (Auflockerung des Materials aufgrund der Manipulation) von 1,3 zu multiplizieren und ergeben somit ein Volumen von 9.860,50 m³ Schüttmaterial (Niederschrift LVwG Steiermark vom 30. Jänner 2017, Seite 10). Unter Berücksichtigung dieser Auflockerung bei der Manipulation des Bodenaushubmaterials kann mit einem Gewicht von 1,4 Tonnen pro m³ gerechnet werden (Niederschrift LVwG Steiermark vom 30. Jänner 2017, Seite 8). Der Amtssachverständige gelangt somit mit seiner Berechnung auf eine Masse von 13.804,70 Tonnen (1,82 Tonnen pro m³ Aushubmaterial).

Zum Eigenmaterial des Bf. ist zu bemerken, dass dieser in der mündlichen Verhandlung glaubwürdig darstellen konnte, das Material - zumindest auch - auf den Grundstücken Nr. ***13*** und ***14***, je KG ***11***, verwendet zu haben. Dafür spricht auch, dass in den Erwägungen des Feststellungsbescheides Schüttungen bzw. Geländeanpassungen auf den Grundstücken Nr. ***13*** und ***14***, je KG ***11***, festgehalten wurden. In der außerordentlichen Revision des Bf. vom 4. Dezember 2017 (Seite 8) erklärte der Bf. jedoch, dass die Menge von 2.500 m³ für die Maßnahmen auf den genannten Grundstücken (Nr. ***5***, ***6***, ***4***, je KG ***8*** und Nr. ***9***, KG ***11***) verwendet wurden und teilweise auf den genannten Grundstücken selbst und teilweise auf benachbarten Grundstücken abgetragen und wiederverwendet worden seien. Das Bundesfinanzgericht gelangt daher zur Überzeugung, dass zumindest ein Teil des Eigenmaterials auf den vom Feststellungsbescheid umfassten Grundstücken verwendet wurde. Zugunsten des Bf. wird bei der Mengenangabe von 2.500 m³ davon ausgegangen, dass es sich bereits um aufgelockertes Material handelt, bei welchem mit einem Gewicht von 1,4 Tonnen pro m³ gerechnet werden kann (Niederschrift LVwG Steiermark vom 30. Jänner 2017, Seite 8). Es handelt sich daher um eine Masse von 3.500 Tonnen. Die Aufteilung dieser Masse auf die einzelnen Grundstücke hat im Schätzungswege zu erfolgen.

Eine gleichmäßige Aufteilung der 3.500 Tonnen auf die 6 betroffenen Grundstücke trägt ebenso wie eine gleichmäßige Verteilung aufgrund der Bodenfläche Unwägbarkeiten mit sich, die nicht dazu führen können, dass es zu einer Verböserung des Abgabenbescheides zu Lasten des Bf. kommt. Dass von den 3.500 Tonnen Eigenmaterial die Menge von 466 Tonnen auf den vom Feststellungsbescheid umfassten Grundstücken aufgebracht wurde (13,31 %), ist aber jedenfalls nicht zu hoch gegriffen.

Die von der belangten Behörde somit dem Abgabenverfahren zugrundegelegten 14.119 Tonnen Aushubmaterial werden daher nach freier Überzeugung des Bundesfinanzgerichtes als erwiesen angenommen, da sich diese Masse an Abfall als die wahrscheinlichste Möglichkeit erwiesen hat. Gleiches gilt für die gleichmäßige Verteilung auf die Monate Oktober 2013 bis Jänner 2014.

Die gesamte verwendete Menge an Aushubmaterial im ausgehobenem Zustand- auf den Feststellungsbescheid umfassten Grundstücken und auf den sonstigen Grundstücken - beträgt laut der Volumsberechnung der ***15*** 12.227,732 m³, der Volumsberechnung des Amtssachverständige DI ***18*** vom 30. Jänner 2017 zufolge 13.110 m³ und nach der nunmehr erfolgten Beweiswürdigung des Bundesfinanzgerichtes 12.252,14 m³ (17.153 Tonnen : 1,4). Die Mengen stimmen dabei weitgehend, zwischen dem Bundesfinanzgericht und den Angaben des Bf. beinahe exakt überein.

Rechtliche Beurteilung

Zu Spruchpunkt I. (Abweisung)

Gemäß § 201 Abs. 1 BAO kann nach Maßgabe des Absatz 2 und muss nach Maßgabe des Absatz 3, wenn die Abgabenvorschriften die Selbstberechnung einer Abgabe durch den Abgabepflichtigen anordnen oder gestatten, auf Antrag des Abgabepflichtigen oder von Amts wegen eine erstmalige Festsetzung der Abgabe mit Abgabenbescheid erfolgen, wenn der Abgabepflichtige, obwohl er dazu verpflichtet ist, keinen selbst berechneten Betrag der Abgabenbehörde bekannt gibt oder wenn sich die bekannt gegebene Selbstberechnung als nicht richtig erweist.

Gemäß Abs.2 Z.3 leg. cit. kann die Festsetzung erfolgen, wenn kein selbstberechneter Betrag bekannt gegeben wird oder wenn bei sinngemäßer Anwendung des § 303 Abs.4 die Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme des Verfahrens vom Amts wegen vorliegen würden.

Gemäß § 2 Abs.4 ALSAG sind Abfälle im Sinne dieses Bundesgesetzes Abfälle gemäß § 2 Abs.1 bis 3 des Abfallwirtschaftsgesetzes 2002 (AWG), BGBl. I Nr.102.

Gemäß § 3 Abs.1 Z.1 ALSAG unterliegen dem Altlastenbeitrag das Ablagern von Abfällen oberhalb oder unterhalb (dh unter Tage) der Erde; als Ablagern im Sinne dieses Bundesgesetzes gilt auch a) das Einbringen von Abfällen in einen Deponiekörper, auch wenn damit deponiebautechnische oder andere Zwecke verbunden sind (zB Fahrstraßen, Rand- oder Stützwälle, Zwischen- oder Oberflächenabdeckungen einschließlich Methanoxidationsschichten und Rekultivierungsschichten), b) das mehr als einjährige Lagern von Abfällen zur Beseitigung oder das mehr als dreijährige Lagern von Abfällen zur Verwertung, c) das Verfüllen von Geländeunebenheiten (ua. das Verfüllen von Baugruben oder Künetten) oder das Vornehmen von Geländeanpassungen (ua. die Errichtung von Dämmen oder Unterbauten von Straßen, Gleisanlagen oder Fundamenten) oder der Bergversatz mit Abfällen.

Gemäß § 10 Abs.1 ALSAG hat die Behörde (§ 21) in begründeten Zweifelsfällen auf Antrag des in Betracht kommenden Beitragsschuldners oder des "Bundes, vertreten durch das Zollamt", durch Bescheid festzustellen, 1. ob eine Sache Abfall ist, 2. ob ein Abfall dem Altlastenbeitrag unterliegt, 3. ob eine beitragspflichtige Tätigkeit vorliegt, 4. welche Abfallkategorie gemäß § 6 Abs.1 vorliegt, 5. ob die Voraussetzungen vorliegen, die Zuschläge gemäß § 6 Abs.2 oder 3 nicht anzuwenden, 6. welche Deponieunterklasse gemäß § 6 Abs.4 vorliegt.

Mit Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Steiermark vom 18. Oktober 2017, GZ. ***17***, wurde im Verfahren gemäß § 10 ALSAG festgestellt, dass die auf den Grundstücken Nr. ***5***, ***6*** und ***4***, je KG ***8***, sowie auf dem Grundstück Nr. ***9***, KG ***11***, eingebauten Aushubmaterialien als Abfälle der Schlüsselnummer 3141131 der Altlastensanierungspflicht unterliegen und der Deponieklasse Bodenaushubdeponie zuzuordnen sind und dass es sich bei den vom Beschwerdeführer durchgeführten Geländeveränderungen mit Erdmaterial im Zeitraum Oktober 2013 bis Jänner 2014 auf den Grundstücken Nr. ***9***, KG ***11***, und Nr. ***5***, ***6*** und ***4***, je KG ***8***, um eine beitragspflichtige Tätigkeit im Sinne des § 3 ALSAG handelt.

Das in § 10 ALSAG vorgesehene Feststellungsverfahren bezweckt die bescheidmäßige Klärung und damit die rechtswirksame Feststellung von Tatbestandsvoraussetzungen der Abgabe nach dem ALSAG. Ein solcher Feststellungsbescheid entfaltet Bindungswirkung für die Abgabenbehörde im Rahmen der Erhebung des Beitrages nach § 9 ALSAG (zB VwGH 21.8.2017, Ra 2017/16/0114, 31.3.2016, 2013/07/0156). Aufgrund des durchgeführten Feststellungsverfahrens ist rechtsverbindlich festgestellt, dass auch das vom Bf. auf den Grundstücken Nr. ***9***, KG ***11***, und Nr. ***5***, ***6*** und ***4***, je KG ***8***, verfüllte Eigenmaterial Abfall darstellt und es sich bei der Geländeverfüllung/Geländeanpassung um eine beitragspflichtige Tätigkeit handelt. Der Abgabenbehörde steht daher eine Beurteilung, ob dieses Material gemäß § 3 Abs.1 Z.8 AWG kein Abfall ist, nicht zu. Das Bundesfinanzgericht hat auch nicht die Rechtmäßigkeit des Ergebnisses des Feststellungsverfahrens zu überprüfen.

Mangels der Führung von Aufzeichnungen gemäß § 8 ALSAG bzw. entsprechender Belege gemäß § 20 ALSAG können die Grundlagen für die Abgabenerhebung nicht ermittelt werden und sind daher gemäß § 184 BAO zu schätzen.

Aufgrund der erfolgten Beweiswürdigung ist bei der Geländeverfüllung/Geländeanpassung von einer Masse von 13.653 Tonnen Fremdmaterial und 466 Tonnen Eigenmaterial auszugehen. Die Aufteilung auf die beiden betreffenden Quartale erfolgte mangels Aufzeichnungen mittels Schätzung gemäß § 184 BAO. Dabei wurde die Gesamtmenge gleichmäßig auf die vier betreffenden Monate (Oktober 2013 bis Jänner 2014) verteilt.

Die Festsetzung der Selbstberechnungsabgabe nach § 201 BAO erfolgte in Abwägung von Billigkeit und Zweckmäßigkeit unter Berücksichtigung aller in Betracht kommender Umstände. Unter dem Begriff Zweckmäßigkeit ist ua. das öffentliche Interesse an der Einbringung der Abgaben und der Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung zu verstehen. Billigkeitsgründe wurden vom Bf. nicht geltend gemacht.

Zu den Nebenansprüchen ist zu bemerken:

Gemäß § 217 Abs.1 BAO sind, wenn eine Abgabe nicht spätestens am Fälligkeitstag entrichtet wird, nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen Säumniszuschläge zu entrichten.

Gemäß Abs.2 leg. cit. beträgt der erste Säumniszuschlag 2 % des nicht zeitgerecht entrichteten Abgabenbetrages.

Der von der belangten Behörde verhängte Säumniszuschlag in Höhe von 2 % entspricht somit den gesetzlichen Bestimmungen.

Gemäß § 135 BAO kann die Abgabenbehörde Abgabepflichtigen, die die Frist zur Einreichung einer Abgabenerklärung nicht wahren, einen Zuschlag von bis zu 10 % der festgesetzten Abgabe (Verspätungszuschlag) auferlegen, wenn die Verspätung nicht entschuldbar ist.

Die Vorschreibung liegt, sofern die Verspätung nicht entschuldbar ist, dem Grunde und der Höhe nach im Ermessen der Abgabenbehörde. Dabei ist das Ausmaß der Fristüberschreitung, die Höhe des erzielten finanziellen Vorteils, das bisherige steuerliche Verhalten, der Grad des Verschuldens und die wirtschaftlichen Verhältnisse der Bf. zu berücksichtigen. Unter Berücksichtigung dieser Umstände kommt das Bundesfinanzgericht zu dem Schluss, dass die Vorschreibung des Verspätungszuschlages dem Grunde nach und in einer Höhe von 2 % angemessen war.

Zu Spruchpunkt II. (Revision)

Gegen ein Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes ist die Revision zulässig, wenn sie von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt, insbesondere weil das Erkenntnis von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird.

Da im gegenständlichen Beschwerdeverfahren primär eine Beweiswürdigung vorzunehmen war und sich die Bindungswirkung an den Feststellungsbescheid gemäß § 10 ALSAG auf die Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes stützt, wurden keine Rechtsfragen aufgeworfen, denen im Sinne des Art. 133 Abs. 4 B-VG grundsätzliche Bedeutung zukommt. Eine Revision ist daher nicht zulässig.

 

 

Klagenfurt am Wörthersee, am 1. April 2021